Ausgebuchte Summer School 2026 war ein voller Erfolg

Fünf Tage voller Empowerment, Inspiration und Kreativität liegen hinter den 43 Teilnehmerinnen im Alter von 8 bis 14 Jahren.

Die diesjährige Summer School von #SheDoesFuture ging am vergangenen Freitag in den Räumlichkeiten der Organisation auf der Rehmer Insel in Bad Oeynhausen erfolgreich zu Ende. 43 Teilnehmerinnen gingen auf die Spuren von Simone Biles, Coco Chanel, Grace Hopper, Nikki de Saint Phalle und Regina Halmich. Sie hatten die Möglichkeit Neues auszuprobieren, ihre Stärken zu entdecken, Talente weiterzuentwickeln und sich in einem sicheren Raum frei zu entfalten.

Mit dem Besuch des Bürgermeisters Lars Bökenkröger und Willkommensgruß von Linn Kaßner und Sonja O'Reilly, Geschäftsführung #SheDoesFuture, startete die Summer School 2026 in dieser Form in die vierte Runde. Projektleitung Linn Kaßner zeigt sich überzeugt von dem Konzept: "Erstmalig konnten wir dieses Jahr 20 Mädchen die Teilnahme durch Voll- und Teilstipendien ermöglichen und damit die so wichtige Gleichberechtigung in der Anmeldung herstellen." Dabei bezieht sie sich auch auf Kooperationen mit Schulen, der Tafel sowie Betreuungspersonen von ukrainischen Familien. Hierbei hebt sie die hohe Bedeutung des Projektes für Integration und auch Inklusion hervor, bezugnehmend darauf, dass auch Mädchen mit chronischen Krankheiten unter den Teilnehmerinnen sind.

Zu Beginn der Woche starteten die Mädchen am Montagmorgen interessiert und neugierig eine gewisse Zurückhaltung war noch zu spüren. Mit der Stärken-Olympiade, passend zu Simone Biles, konnten die Mädchen nicht nur Gemeinsamkeiten und Stärken herausfinden, sondern auch ihre erste Vorsicht überwinden und schon beim Mittagessen war eine zunehmende Leichtigkeit zu spüren. Somit war die Sorge, dass die Mädchen keine Verbindung zueinander aufbauen können, schnell ausgeräumt.

Der 'Trendy Tuesday' war nicht nur durch Coco Chanel als starkes Vorbild prägnant, auch unsere Gäste und Workshopleitungen Heike Kuhfus, Schneiderin und studierte Modedesgnerin, und ihre Schwester Brigitte Oswald wurden für die Mädchen an diesem Tag zu Heldinnen. Zwischen Nähmaschinen, Stoffen, Pailletten und Makramee haben die Mädchen unter dem Motto 'Aus Alt mach Neu', alte Jeanshosen, Hemden und T-Shirts zu Handtaschen, Röcken und Blusen kreativ umgewandelt. Es hat den Mädchen unglaublich viel Spaß gemacht an den Nähmaschinen zu arbeiten, den Kopf voller kreativer Ideen und eine neue Leidenschaft erweckt zu haben.

Der ´Do it yourself Wednesday ‘bedeutete für viele Mädchen komplettes Neuland. Mit dem Unternehmen Westfalen Weser, unter der Leitung von Oliver Olschowski und 12 Auszubildenden aus dem 2. Lehrjahr, hat uns ein Verteilnetzbetreiber der Region besucht und mit den Mädchen gemeinsam programmiert. Für die Teilnehmerinnen eine Möglichkeit hinter die Kulissen zu blicken und andere Berufe zu entdecken. Ein weiteres Highlight gab es an diesem Tag mit dem Schmied Frank Gonda. Die Mädchen konnten sich handwerklich entfalten. Es wurden Nägel am Feuer geschmiedet, Holz gesägt und alles zu einem ca. 1.50m großen Insektenhotel gebaut. Dieses findet nun bei der Hive-Zukunftswerkstatt einen gebührenden Platz.

Auch der 'Creative Thursday' hielt für die Mädchen einen Tag voller Möglichkeiten sich selbst zu entfalten bereit. Mit Franzi Grunau vom WeserKlecksWerk aus Vlotho, durften wir ein bekanntes Gesicht begrüßen. Bereits letztes Jahr sorgte Sie für unvergessliche Momente und auch in diesem Jahr konnten die Mädchen mit "Sketch Notes" etwas Neues und Kreatives ausprobieren.

Für einen gelungenen Abschluss sorgte am Vormittag unseres 'Selfcare Friday' Andrea di Leva mit einem Kurs zur Selbstverteidigung. Mit ihm zusammen bekamen die Mädchen einen Einblick in verschiedene Techniken und ein wahrlicher Selbstbewusstseins-Boost war spürbar.

Die gesammelten Werke, die über die Woche von den Mädchen entworfen wurden, bekamen am Nachmittag ihren großen Auftritt. Zu Gast waren neben den Eltern, die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting, sowie Stifter, Unterstützer und Sponsoren. Gemeinsam mit ihren Familien wurden die Mädchen, ihre Werke und ihr Mut der Woche gefeiert.

War am ersten Tag noch leichte Unsicherheit und Zurückhaltung bei Text und Schritten zu spüren, konnten die Mädchen es am Freitag gar nicht abwarten, dass der Song lief. Bei jedem Abspielen des Liedes rückten die Mädchen näher zusammen und ihre Finger ragten jedes Mal ein Stück weiter in die Luft.

"Um zu verstehen, was die Summer School ist und bedeutet, muss man es vor Ort miterleben. Diese Magie ist einfach unbeschreiblich", so Claudia Heller, Projektleitung der Summer School von #SheDoesFuture.

Durch das zahlreiche Engagement der regionalen Unternehmen, die die Woche mitgestalteten, sowie auch finanziell zur Seite standen, wurde die Summer School wieder ein unvergessliches Abenteuer für die jungen Teilnehmerinnen. Ein großer Dank geht darum an alle Stifter und Sponsoren, sowie an die Stadtbücherei, die auch in diesem Jahr wieder mit Büchern und anderen Materialien unterstützt hat.

Die #SheDoesFuture Summer School 2026 hat eindrücklich gezeigt, dass Empowerment im jungen Alter Wirkung zeigt. Für viele der Mädchen bliebt die Woche nicht nur eine Ferienerinnerung, sondern ein Ausgangspunkt für neue Ziele und Träume.